EuroEyes-Chef Dr. med. Jørn S. Jørgensen ist neben seiner Liebe zum Beruf auch passionierter Rennradfahrer. Welche Bedeutung die EuroEyes CYCLASSICS für Hamburg haben und was sich die Stadt von seiner Heimat Dänemark abgucken kann, erfahrt ihr im Interview.  
  1. Wann haben Sie Ihre Liebe zum Radfahren entdeckt?
Als gebürtiger Däne fahre ich seit meiner Kindheit mit dem Fahrrad, so sind wir damals aufgewachsen. In meiner Jugend betrieb ich das Fahrradfahren als Leistungssport, später als Teamsport. Wie man merkt, war die Leidenschaft zum Fahrradfahren schon immer gegeben. Da liegt es nahe, sich bei Europas größtem Radsportfestival als Titelsponsor zu engagieren.  
  1. Mit Blick auf Ihren Alltag als Geschäftsführer von EuroEyes und praktizierender Arzt: Was bedeutet Radfahren für Sie?
Radsport ist für mich der ideale Ausgleich zu meinem zeitintensiven Beruf. Ich versuche zwei bis drei Mal in der Woche Sport zu treiben und so eine Balance zu meinem Alltag zu finden. Meine Ausfahrten gehen dann meist Richtung Hamburger Westen: Itzehoe, Rissen, Pinneberg etc. Hamburg bietet mit seiner Umgebung gute Bedingungen, um Fahrrad zu fahren.  
  1. Bei welchem Fahrrad-Rennen würden Sie gerne einmal mitfahren?
Ich habe schon an vielen Radrennen teilgenommen. Wirklich reizen würde mich aber der renommierte Prudential Ride in London.  
  1. Welche Bedeutung haben die EuroEyes CYCLASSICS für Hamburg?
Die EuroEyes CYCLASSICS haben einen ganz besonderen Stand in Hamburg. Für ein Wochenende werden im Zentrum die Straßen gesperrt, die Stadt befindet sich in einem Ausnahmezustand, die Stimmung ist fantastisch. Ich freue mich jedes Jahr wieder, als Titelsponsor die CYCLASSICS zu unterstützen und mit der EuroEyes Mannschaft am Jedermannrennen teilzunehmen.  
  1. Sie gehen bei den EuroEyes CYCASSICS auch dieses Jahr wieder selber an den Start – welche Strecke (60, 100, 160 KM) haben Sie gewählt? Und was ist Ziel?
Ich werde die Cyclassics 100 fahren. Darauf freue ich mich besonders, da die Strecke neu konzipiert wurde und so noch unbekannte Abschnitte im Hamburger Umland bietet.  Die Strecke möchte ich in 2:40 Stunden absolvieren.  
  1. Dänemark gilt als Vorzeigeland in Sachen Fahrrad: Was kann sich Deutschland vom Nachbarn abgucken?
In Dänemark ist das Fahrradfahren selbstverständlich. Ob morgens auf dem Weg zu Arbeit oder ein Ausflug am Wochenende – das Auto wird stehengelassen. Viele Fahrradwege sind deutlich besser ausgebaut als in Deutschland und bieten so einen viel größeren Komfort für Fahrradfahrer. In den Büros gibt es Duschen. Die Hemmungen des Fahrradfahrens werden einem genommen, eine Routine entsteht. Hier kann sich Hamburg noch einiges abschauen.